Bauleistungen

Gartenmauern, Teil 1

Gartenmauern in Grünflächen werden meist an Stellen errichtet, an denen Höhenunterschiede zwischen benachbarten Ebenen bestehen. An solchen Orten bieten sie Schutz vor Erdrutschen des angrenzenden Bodens. Aufgrund ihrer dekorativen Eigenschaften in Kombination mit Pflanzen können solche Wände jedoch sehr wertvolle Elemente von Gärten sein, weil sie die Möglichkeit geben, interessante künstlerische Lösungen zu schaffen.

GartenmauerSchema des Baus einer Gartenmauer: 1 - Hangrinne, 2 - grober Sand, 3 - Keramikfilter zur kollektiven Entwässerung, 4 - eingebauter Abflussfilter.

Gartenmauern werden normalerweise als kleine, vertikale oder leicht geneigte Wände bezeichnet. Wände 40-120 cm hoch, Teilen von zwei Ebenen unterschiedlicher Höhe. Je größer der Höhenunterschied, Je stärker der Druck auf den Boden hinter der Wand. Abgesehen vom Höhenunterschied wird die Größe dieses Drucks von der Art des Bodens und seiner Kohäsion beeinflusst. Kleine zusammenhängende Böden, zum Beispiel sandig, sie rutschen leicht nach unten, Daher sind Gartenmauern, die solche Böden halten, am anfälligsten für Drücke, die Risse oder Durchbiegungen verursachen können, und sogar umkippen. Wände können auch anderen Kräften ausgesetzt sein, die in die gleiche Richtung gerichtet sind. Diese Kräfte treten auf, wenn die Wand gefriert, wenn der Boden darauf noch positiv ist. Unter solchen Bedingungen können sich Eiskristalle an der Innenwand der Wand bilden, und ihre Akkumulation verursacht das Auftreten signifikanter Ablenkkräfte. Bei der Gestaltung von Gartenmauern sollte daher das Auftreten der besprochenen Kräfte berücksichtigt und deren schädliche Wirkung angemessen verhindert werden.

Wände mit einer Höhe von mehr als 1,2 Meter werden oft als Stützmauern bezeichnet, weil die Hauptaufgabe solch hoher Mauern darin besteht, einen Erdrutsch zurückzuhalten,, das heißt, einen bestimmten Widerstand leisten. Wandgestaltung, erfordert die Berechnung ihrer erforderlichen Festigkeit, unter Berücksichtigung der Eigenschaften des Bodens, auf dem sie halten sollen und auf dem sie aufgebaut werden sollen. Stützmauern erfordern normalerweise tiefe Fundamente (unterhalb der Gefriertiefe) und eine sehr starre Struktur.